

Satanismus
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Die Bibel: Warum das Christentum gefährlich sein kannViele Christen bezichtigen Angehörige anderer Religionen als gefährlich und irregeleitet. Nur das Christentum sei die Religion der Nächstenliebe und der Toleranz. Nach wie vor gibt es Christen, die die Unfehlbarkeit der Bibel bekräftigen und dazu aufrufen sich strikt an ihre Gesetze zu halten. Wer sich nicht an die Lehren der Bibel hält sei unmoralisch. Die moralische Bibel beinhaltet unter anderem folgendes:Von wegen friedlich...Weil
die Israeliten auf ihrem Streifzug durch die Wüste das Land der
Amalekiten betraten, wurden sie von denen angegriffen. Gott spricht
sein Urteil:
"Schreibe dies zum Gedächtnis in ein Buch und präge es Josua ein; denn ich will Amalek unter dem Himmel austilgen, dass man seiner nicht mehr gedenke." (2. Mose 17, 14) Todesstrafe für
Beleidigung: "Wer Vater
oder Mutter flucht, der soll des Todes
sterben!" (2. Mose 21, 17) oder "Wer seinen Vater oder seine
Mutter
verflucht, wird mit dem Tod bestraft." (Exodus, 21, 17 /
Einheitsübersetzung)
Ein alter Hut; "Hexen"
müssen sterben: "Die
Zauberinnen sollst du nicht
am Leben lassen." (2. Mose 22, 17) oder "Eine Hexe sollst du nicht am
Leben lassen." (Exodus 22, 17 / Einheitsübersetzung)
Wer Wahrsagerei betreibt
oder die Dienste eines Wahrsagers in Anspruch nimmt, muss sterben: "Gegen
einen, der sich an Totenbeschwörer und Wahrsager wendet und sich mit
ihnen abgibt, richte ich mein Angesicht und merze ihn aus seinem Volk
aus." (3. Mose 20, 6-8, bzw. Levitikus 20, 6-8 /
Einheitsübersetzung)
Klar geregelt;
Sodomisten müssen auch sterben: "Wer
einem Vieh beiwohnt, der soll des Todes sterben." (2. Mose
22, 18) oder "Ein
Mann, der einem Tier beiwohnt, wird mit dem Tod bestraft; auch das Tier
sollt ihr töten. Nähert sich eine Frau einem Tier, um sich mit ihm zu
begatten, dann sollst du die Frau und das Tier töten." (3.
Mose 20, 15-16, bzw. Levitikus 20, 15-16 / Einheitsübersetzung)
Auch Homosexualität ist
in der Bibel tödlich: "Schläft
einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie
eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft (...)"
(3. Mose 20, 13, bzw. Levitikus 20, 13 / Einheitsübersetzung)
Passt ja auf, dass ihr
nicht mit einer Frau schlaft, die gerade ihre Monatsblutung hat: "Ein
Mann, der mit einer Frau während ihrer Regel schläft und ihre Scham
entblößt, hat ihre Blutquelle aufgedeckt und sie hat ihre Blutquelle
entblößt; daher sollen beide aus ihrem Volk ausgemerzt werden."
(3. Mose 20, 18, bzw. Levitikus 20, 18 / Einheitsübersetzung)
Der Herr wünscht
Menschenopfer: "Deinen
ersten Sohn sollst du mir geben. So sollst du auch tun mit deinem Stier
und deinem Kleinvieh. Sieben Tage lass es bei seiner Mutter sein, am
achten Tage sollst du es mir geben." (2. Mose 22, 28-29)
Der
Einwand dies sei so gemeint, dass der Erstgeborene Priester werden
solle, kann in sofern nicht stimmen da der Herr den erstgeborenen
Menschensohn in einem Satz mit dem "Stier" und dem "Kleinvieh" nennt.
Oder soll das auch zum Priester geweiht werden?
Gott befiehlt einen
Eroberungsfeldzug, um den Israeliten neues Land zu geben: "Siehe,
ich sende einen Engel vor dir her, der dich behüte auf dem Weg und dich
bringe an den Ort, den ich bestimmt habe. (...) Wirst du (...) auf
seine Stimme hören und alles tun, was ich dir sage, so will ich deiner
Feinde Feind (...) sein. Ja, mein Engel wird vor dir hergehen und dich
bringen zu den Amoritern, Hethitern und Jebusitern, und ich will sie
vertilgen." (2. Mose 23, 20 ff.) Natürlich geschieht dies
unter
anderem auch, um die heidnischen Götterkulte der anderen Völker zu
beseitigen: "Du sollst
ihre Götter nicht anbeten noch ihnen dienen tun, sondern du sollst ihre
Steinmale umreißen und zerbrechen." (2. Mose 23, 24)
Nachdem
die Israeliten eine Zeitlang hinter Moses her durch die Wüste gelatscht
sind und selbiger sich auf einen Berg verzog, verlangten sie nach einer
neuen Perspektive und wandten sich an Aaron. "Auf mach uns einen Gott, der
vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was diesem Mann Mose
widerfahren ist (...)"
(2. Mose 32, 1) Und Aaron tat was sie verlangten. Er sammelte alles
Gold ein und es wurde zu dem berüchtigten goldenen Kälbchen gegossen.
Der "gütige Gott" sieht seine Monopolstellung als allmächtiges Wesen
gefährdet und rastet aus: "Sie
haben
sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert
und gesagt: Das ist dein Gott, Israel, der dich aus Ägyptenland geführt
geführt hat. (...) Und nun lass mich, dass mein Zorn über sie entbrenne
und sie vertilge, dafür will ich dich zum großen Volk machen."
Der letzte Satz hört sich übrigens so an, als wolle "Gott" Moses
klonen, weil die anderen Israeliten zu nichts zu gebrauchen sind. Moses
hat aber keine Lust geklont zu werden und will viel lieber bei seinen
Liebsten bleiben. Schließlich liegt er dem "gütigen Gott" solange in
den Ohren, bis dieser sich ein wenig besänftigen lässt. Erhobenen
Hauptes kehrt er zu seinem Volk zurück, um ihnen höchstpersönlich den
Unfug auszuprügeln. "Her
zu mir, wer dem Herrn angehört!" (2. Mose 32, 26) Und ein
Teil des Mobs sammelt sich, um von Moses die Befehle zu empfangen. "Ein
jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und
her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und
Nächsten." (2. Mose 32, 27) Dank des "gütigen Gottes"
sterben an diesem Tag 3000 Mann.
Das
Christentum dient in unseren Breiten als moralische Grundlage für
übertriebene Eifersuchtszenarien, die man schon als Besitzanspruch des
eigenen Partners bezeichnen könnte. Und damit wird das Subjekt zum
Objekt. Die Bibel bringt es auf den Punkt: "Ein Mann, der mit der Frau
seines Nächsten die Ehe bricht, wird mit dem Tod bestraft, der
Ehebrecher samt der Ehebrecherin." (3. Mose 20, 10, bzw.
Levitikus 20, 10 / Einheitsübersetzung) oder auch "Wenn ein Mann dabei ertappt
wird, wie er bei einer verheirateten Frau liegt, dann sollen beide
sterben (...)".
(5. Mose 22,22, bzw. Deuteronomium 22, 22 / Einheitsübersetzung) Ebenso
mit dem Tod bestraft wird der Beischlaf mit der Verlobten eines
anderen: "Wenn ein
unberührtes
Mädchen mit einem Mann verlobt ist und ein anderer Mann (...) sich mit
ihr hinlegt, dann sollt ihr beide zum Tor dieser Stadt führen. Ihr
sollt sie steinigen und sie sollen sterben (...)". (5.
Mose 22, 23-24, bzw. Deuteronomium 22, 23-24 /Einheitsübersetzung).
Einen Israeliten darf
man nicht versklaven. Wenn man jemanden versklaven will, dann muss man
dafür andere Völker nehmen: "Denn
sie sind meine Knechte, die ich aus Ägyptenland geführt habe. Darum
soll man sie nicht als Sklaven verkaufen. (...) Willst du aber Sklaven
und Sklavinnen haben, sollst du sie kaufen von den Völkern, die um euch
her sind, und auch von den Beisassen, die als Fremdlinge unter euch
wohnen, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Lande
zeugen. Die mögt ihr zu eigen haben (...)." (3. Mose 25,
39 ff)
Die
Israeliten gaben sich der Sünde hin und trieben Unzucht mit den
Töchtern der "Moabiter", welche den "Baal-Peor" anbeteten. Das passt
dem "gütigen Gott" gar nicht und so lässt er eine Plage auf die
Israeliten los und beauftragt sein Schoßhündchen Moses, den Ungläubigen
zu zeigen wo der Hammer hängt: "Nimm
alle Oberen des Volks und hänge sie vor dem Herrn auf im Angesicht der
Sonne, damit sich der grimmige Zorn des Herrn von Israel wende. Und
Mose sprach zu den Richtern Israels: Töte ein jeder seine Leute, die
sich an den Baal-Peor gehängt haben." (4. Mose 25, 4-5)
Weil Pinhas besonders gut gemordet hatte, ist der Herr nun zufrieden
und beendet die Plage: "Da
hörte die Plage auf unter den Kindern Israel. Es waren aber durch die
Plage getötet wurden vierundzwanzigtausend."
(4. Mose 25, 8-9) Dieser Mord wird übrigens später von Jahwe gegenüber
dem Propheten Jeremia damit gerechtfertigt, dass die Moabiter dem
"Baal-Peor" Kinder geopfert haben sollen: "(...)
weil sie mich verlassen und diese Stätte einem fremden Gott gegeben und
dort anderen Göttern geopfert haben (...) und weil sie die Stätte voll
unschuldigen Blutes gemacht und dem Baal Höhen gebaut haben, um ihre
Kinder dem Baal als Brandopfer zu verbrennen, was ich weder geboten
noch geredet habe, und was mir nie in den Sinn gekommen ist." (Jeremia
19, 4-5) Lag es daran, dass die Israeliten fremd beteten? Oder lag es
an den angeblichen Kinderopfern? Soll sich jeder selbst ein Urteil
bilden...
Der Herr mag die
"Midianiter" ganz und gar nicht: "Übe
Rache für die Kinder Israel an den Midianitern (...)" (4.
Mose 31, 2). Und Gottesdiener Moses schreitet zur Tat: "Und
sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der Herr es Mose
geboten hatte, und töteten alles, was männlich war. (...) Und die
Kinder Israels nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre
Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie
und verbannten mit Feuer alle ihre Städte (...)." (4. Mose
31,
7-11). Moses wird aber erst richtig warm und ist ziemlich sauer, weil
seine Generäle viel zu weich sind und das Volk der Midianiter doch
schuld sei, dass sich seine Leute damals unzüchtig verhielten: "Und
Moses wurde zornig über die Hauptleute des Heeres (...) und sprach zu
ihnen: Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? (...) So tötet nun
alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht
mehr Jungfrauen sind (...)." (4. Mose 31, 14-19) Warum er
die Jungfrauen leben lässt? Na habt ihr so wenig Fantasie? Die
Jungfrauen sind zur Entspannung: "(...)
aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben."
(4. Mose 31, 18)
Erlaubter Kindermord?
"Wenn ein Mann einen störrischen und widerspenstigen Sohn hat, der
nicht auf die Stimme seines Vaters und seiner Mutter hört (...). Dann
sollen alle Männer der Stadt ihn steinigen und er soll sterben."
(Deuteronomium 21, 18-20 / Einheitsübersetzung)
Sind Christen niemals
zornig? Vergeben sie immer? "Ich
will meinen Feinden nachjagen und sie ergreifen und nicht umkehren, bis
ich sie umgebracht habe. Ich will sie zerschmettern, dass sie nicht
mehr aufstehen können; sie müssen unter meine Füße fallen."
(Psalm 18, 38-39)
Manche Menschen im Lande
Israel scheinen auch offen für andere Götter zu sein, was dem Herrn
überhaupt nicht schmeckt: "Du
Menschenkind, hebe deine Augen auf nach Norden. (...) Große Greuel sind
es, die das Haus Israel hier tut, um mich von meinem Heiligtum zu
vertreiben." (Hesekiel 8, 6) Wer den Christengott anbetet
soll
verschont bleiben, wer sich einem anderen Glauben hingibt, der soll
sterben, beschließt der "gütige Gott". Zu diesem Zweck soll jeder
"Gläubige" ein Zeichen auf die Stirn gemalt bekommen, damit der
anschließende christliche Attentäter-Mob nicht aus Versehen den
falschen umbringt. Aus diesem Grund erklärt er es seinen hirnlosen
Sklaven noch einmal ganz genau: "Geht
ihm nach durch die Stadt und schlagt drein; eure Augen sollen ohne
Mitleid blicken und keinen verschonen. Erschlagt Alte, Jünglinge,
Jungfrauen, Kinder und Frauen, schlagt alle tot; aber die das Zeichen
an sich haben, von denen sollt ihr keinen anrühren."
(Hesekiel 9, 5-6)
Von wegen frei; Menschen sind Sklaven...Gott
war langweilig, deswegen erschuf er sich ein schönes Terrarium genannt
"Erde". Aber auch das wird langsam langweilig, hat er doch bereits
haufenweise Tiere und sogar zwei Menschen erschaffen. Nur für seine
Haustiere sorgen bringt nicht den wirklichen Kick; man muss ihnen auch
mal zeigen wer das Sagen hat. Als Prüfung pflanzt er einen Baum der
klug macht, seinen ganz speziellen Baum, mit dem nur er spielen darf.
Doch siehe: Das Menschenpack klaut Äpfel und gehorcht nicht - endlich
mal eine Abwechslung. Grinsend verhängt er ein paar sadistische
Strafen: "Ich will dir
viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du
Kinder gebären." (1. Mose 3, 16) Adam kommt natürlich auch
nicht davon: "Weil
du gehorcht hast der Stimme deines Weibes und gegessen von dem Baum,
von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -,
verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von
ihm nähren dein Leben lang." (1. Mose 3, 17)
Die
Bürger der Städte "Sodom" und "Gomorra" genießen ihr Leben. Orgien
werden gefeiert wie im alten Rom. Das passt dem "gütigen Gott" gar
nicht. Aber für jedes Problem gibt es eine Lösung. Gott beschließt
beide Städte restlos auszulöschen und geht frisch ans Werk: "Da
lies der Herr Schwefel und Feuer regnen vom Himmel herab auf Sodom und
Gomorra und vernichtete die Städte und die ganze Gegend und alle
Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war."
(1. Mose 19, 24-25)
Gott erklärt Moses den
Wert von Menschen- und Tieropfern: "Einen
Mann von zwanzig bis sechzig Jahren sollst du schätzen auf fünfzig Lot
Silber nach dem Gewicht des Heiligtums, eine Frau auf dreißig Lot
Silber." (3. Mose 27, 1 ff.) Und so weiter, und so
weiter...
Haarklein listet er auf, welcher Mensch wieviel Lot Silber wert ist.
Aber wenn der "gütige Gott" mal beim "schätzen" nicht helfen kann, so
möge man sich doch bitte an einen Priester wenden (vgl.: 3. Mose 27, 8).
Der
"Herr dein Gott" sieht es gar nicht gern, wenn du ihm nicht deine
ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen lässt. Im vierten Buch Mose, Kapitel
15 gibt er unendlich lange Anweisungen wie, wann und wo man ihm was zu
opfern habe. Hoffentlich hatte Moses einen Zettel dabei; das kann sich
ja keiner merken. Wer damit allerdings durcheinander kommt, könnte
Ärger kriegen. Der "gütige Gott" macht eine Ausnahme zwischen
versehentlichen Verstößen und mutwilligen Verstößen. Wer vorsätzlich
die Regeln des Herrn missachtet, kann sich warm anziehen: "Wenn
aber ein Einzelner aus Vorsatz frevelt, es sei ein Einheimischer oder
Fremdling, so hat der den Herrn geschmäht. Er soll ausgerottet werden
aus seinem Volk; denn er hat des Herrn Wort verachtet und sein Gebot
gebrochen. Ja, der soll ausgerottet werden; seine Schuld bleibt auf
ihm." (4. Mose 15, 30-31) Leere Worte? Niemals. Der erste
Unglückliche fand sich sofort und es wird zur Tat geschritten: "Als
nun die Kinder Israel in der Wüste waren, fanden sie einen Mann, der
Holz auflas am Sabbattag. (...) Und sie legten ihn gefangen, denn es
war nicht klar bestimmt, was man mit ihm tun sollte. Der Herr aber
sprach zu Mose: Der Mann soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde
soll ihn steinigen draußen vor dem Lager." (4. Mose 15,
32 ff.) Selbstverständlich wurde der arme Ungläubige vom Pöbel
gesteinigt, wie es der Wille des Herrn war.
Die
Söhne Levi und die Söhne Rubens haben es satt unter Moses zu dienen und
treten für mehr Rechte ein: Jeder aus dem Volke Israel sollte Priester
werden dürfen. "Ist's
nicht genug,
dass du uns aus dem Lande geführt hast, darin Milch und Honig fließt,
und uns tötest in der Wüste? Musst du auch noch über uns herrschen?"
(4. Mose 16, 13) Moses sieht seine und Aarons Stellung als alleinige
Mittler zwischen dem "Herrn" und dem dummen Volke gefährdet und geht
bei Gott petzen. Er soll dafür sorgen, dass es keinen Aufstand gibt. "Und der Herr redete mit Mose
und Aaron und sprach: Scheidet euch von dieser Gemeinde, damit ich sie
im Nu vertilge."
(4. Mose 16, 20-21) Moses und Aaron meinten aber, dass es ausreiche
wenn nur die Anhänger des Aufstandes vernichtet werden. Der Rest des
Volkes solle doch verschont bleiben. Anschließend hält Moses dem
nachdenklich gestimmten Volke eine Moralpredigt und kündigt ihnen an,
was mit denen passiert die ihm immer noch nicht folgen wollen. Ein paar
glauben es natürlich immer noch nicht und so kommt wie es kommen muss: "Und
als er alle diese Worte beendet hatte, zerriss die Erde unter ihnen und
tat ihren Mund auf und verschlang sie mit ihren Sippen (...). Und Feuer
fuhr aus von dem Herrn und fraß die zweihundertfünfzig Männer, die das
Räucherwerk opferten." (4. Mose 16, 31 ff.) Am nächsten
Morgen
allerdings hat sich der Schrecken gelegt und die ersten Stimmen werden
laut, dass dies ziemlich ungerecht gewesen sei. "Am
andern Morgen aber murrte die ganze Gemeinde der Kinder Israel gegen
Mose und Aaron, und sie sprachen: Ihr habt des Herrn Volk getötet."
(4. Mose 17, 6) Dem "gütigen Gott" wird es langsam lästig: "Und der Herr redete mit Mose
und sprach: Hebt euch hinweg aus dieser Gemeinde; ich will sie im Nu
vertilgen!"
(4. Mose 17, 9-10) Wie alle?, denkt sich Moses und macht sich schnell
daran "Sühne" für sein Volk zu tun. Denn wenn Gott alle vernichtet,
über wen soll er dann herrschen? "Und
Aaron tat, wie ihm Mose gesagt hatte, und lief mitten unter die
Gemeinde; und siehe, die Plage hatte schon angefangen unter dem Volk.
Da räucherte er und schaffte Sühne für das Volk (...). Da wurde der
Plage gewehrt. Die aber gestorben waren an der Plage, waren
vierzehntausendsiebenhundert (...)." (4. Mose 17, 12 ff.)
Moses hält Anekdoten
darüber, was alles für Plagen auf einen zukommen, wenn man dem Herrn
nicht gehorcht: "Verflucht
wirst du sein in der Stadt, (...) auf dem Acker. (...) dein Korb und
dein Backtrog. (...) die Frucht deines Leibes, der Ertrag deines
Ackers, das Jungvieh deiner Rinder und Schafe." (5. Mose
28, 16 ff.) Außerdem schickt der Herr an die Ungehorsamen folgendes: "(...)
Unfrieden, Unruhe und Unglück (...) bis du vertilgt bist und bald
untergegangen bist um deines bösen Treibens willen (...). Der Herr wird
dir die Pest anhängen (...). (...) dich schlagen mit Auszehrung,
Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre (...)."
(5. Mose 18, 20 ff.) Und so weiter und so weiter. Außerdem musst du
zusehen, wie deine Freundin vergewaltigt werden würde (vgl.: 5. Mose
28, 30), wie deine Kinder weggegeben werden würden (vgl.: 5. Mose 28,
32) und außerdem hetzt er dir so viele Feinde auf den Hals, dass du
dich verstecken und dich vom Fleisch deiner Familie ernähren wirst.
Guten Appetit: "Du
wirst die Frucht
deines Leibes, das Fleisch deiner Söhne und deiner Töchter (...) essen
in der Angst und Not, mit der dich dein Feind bedrängen wird."
(5. Mose 28, 53)
Wer ungehorsam ist wird
grausam bestraft: "Samaria
wird wüst werden; denn es ist seinem Gott ungehorsam. Sie sollen durchs
Schwert fallen und ihre kleinen Kinder zerschmettert und ihre
Schwangeren aufgeschlitzt werden." (Hosea 14, 1)
Jeptah
macht dem Herrn ein Angebot: Sollte er ihm helfen die Ammoniter zu
besiegen und dafür sorgen, dass Jeptah mit heiler Haut nach Haus zurück
kommt, so will er dem Herrn das opfern "was aus seiner Haustür ihm
entgegengeht". Na was kann wohl gehen und ihm aus seiner Haustür
entgegenkommen? Gott nimmt den Kuhhandel an und will kurz darauf sein
Opfer haben: "Als nun
Jeptah nach
Mizpa zu seinem Hause kam, siehe, da geht seine Tochter heraus ihm
entgegen mit Pauken und Reigen; und sie war sein einziges Kind (...)."
(Richter 11, 34) Er hat nur eine Tochter - sonst keine Kinder - aber
wundert sich, dass ausgerechnet sie aus dem Haus kommt... Na egal.
Versprochen ist versprochen und das Mädel darf jetzt für ihren Vater
sterben, was sie auch bereitwillig tut: "Da
ging sie hin mit ihren Gespielen und beweinte ihre Jungfrauschaft auf
den Bergen. Und nach zwei Monaten kam sie zurück zu ihrem Vater. Und er
tat ihr, wie er gelobt hatte (...)." (Richter 11, 39)
Sklave sein ist
gottgefällig: "Wenn
du als Sklave berufen wurdest, soll dich das nicht bedrücken; auch wenn
du frei werden kannst, lebe lieber als Sklave weiter. Denn wer im Herrn
als Sklave berufen wurde, ist Freigelassener des Herrn."
(1. Korinther 7, 21-22 / Einheitsübersetzung) oder "Alle,
die das Joch der Sklaverei zu tragen haben, sollen ihren Herren alle
Ehre erweisen, damit der Name Gottes und die Lehre nicht in Verruf
kommen. Wer aber einen gläubigen Herrn hat (...) diene ihm noch
eifriger; denn sein Herr ist gläubig und von Gott geliebt und bemüht
sich, Gutes zu tun." (1. Timotheus 6, 1-2 /
Einheitsübersetzung) Gehorsame Sklaven werden im Christentum aber
wenigstens gut behandelt: "Ihr
Herren, handelt in gleicher Weise gegen eure Sklaven! Droht ihnen
nicht! Denn ihr wisst, dass ihr im Himmel einen gemeinsamen Herrn habt."
(Epheser 6, 9 / Einheitsübersetzung) Letztendlich sind Menschen also
alle Sklaven, unter einem gemeinsamen Herrn. Fairerweise muss hier noch
erwähnt werden, dass Luther "1. Korinther 7" anders übersetzte.
Ein für allemal; Sklaven
haben zu gehorchen: "Ihr
Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren in allem! Arbeitet nicht nur,
um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen,
sondern fürchtet den Herrn mit aufrichtigem Herzen!"
(Kolosser 3, 22 / Einheitsübersetzung)
Jesus
fordert als "Sohn Gottes" natürlich absoluten Gehorsam von den
Menschen. Für ihn ist ein Beweis des Gehorsams gleichzeitig ein Beweis
der Treue. Wer nicht gehorcht erhält keine Erlösung vor seinem Vater,
dem "gütigen Gott" des Alten Testaments: "Wer
mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor
meinem himmlischen Vater. Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen
sei, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden
zu bringen, sondern das Schwert." (Matthäus 10, 32 ff.)
Kritisiert
ihr manchmal totalitäre Regime? Fandet ihr die Methoden der SED in der
DDR nicht gerechtfertigt? Lest was die Bibel schreibt: "Jedermann
sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine
Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott
verordnet. Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt
Gottes Ordnung (...)." (Römer 13, 1-2)
Den Sündern /
Ungehorsamen wird gedroht: "Das
sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie Feuerflammen, und seine Füße
sind gleichwie goldnes Erz: (...) Und ich habe ihr Zeit gegeben, dass
sie sollte Buße tun, und sie will nicht von ihrer Unzucht lassen.
Siehe, ich werfe sie auf ihr Bett und werfe in große Trübsal, die mit
ihr die Ehe gebrochen haben, (...) und ihre Kinder will ich zu Tode
schlagen. (...) Und wer da überwindet und hält meine Werke bis ans
Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden
mit einem eisernen Stabe, und wie eines Töpfers Gefäße soll er sie
zerschmeißen (...)." (Offenbarung 2, 18-27)
Von wegen Gleichberechtigung; Frauen sind die Sklaven der Sklaven...Nach dem Sündenfall wird
die Rollenverteilung zugewiesen. So spricht der Herr zu Eva: "Und dein Verlangen soll nach
deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein." (1. Mose
3, 16)
Als
zwei Engel Lot besuchen, um ihn vor der bevorstehenden Vernichtung
seiner Stadt zu warnen, werden selbige von dem notgeilen Mob belästigt,
der vor dem Haus Stellung bezogen hat. Um die Engel zu schützen, bietet
er bereitwillig seine Töchter an: "Siehe,
ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich
herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt (...)."
(1. Mose 19, 8)
Die
Tochter eines Priesters darf auf keinen Fall zu einer "Dirne" werden,
was immer das heißt. Wahrscheinlich ist damit vorehelicher Sex gemeint:
"Wenn sich die
Tochter eines Priesters als Dirne entweiht, so entweiht sie ihren
Vater, sie soll im Feuer verbrannt werden." (Levitikus 21,
9 / Einheitsübersetzung)
Frauen sind ungefähr
fünfzig Silbermünzen wert, sagt die Bibel: "Wenn
ein Mann einem unberührten Mädchen, das noch nicht verlobt ist,
begegnet, sie packt und sich mit ihr hinlegt und sie ertappt werden,
soll der Mann, der bei ihr gelegen hat, dem Vater des Mädchens fünfzig
Silberschenkel zahlen und sie soll seine Frau werden (...)."
(Deuteronomium 22, 28-29 / Einheitsübersetzung)
Frauen dürfen im Kampf
nicht die "Schwachstelle" der Männer ausnutzen: "Wenn
zwei Männer (...) miteinander raufen und die Frau des einen hinzukommt,
um ihren Mann (...) zu befreien, und wenn sie die Hand ausstreckt und
dessen Schamteile ergreift, dann sollst du ihr die Hand abhacken."
(Deuteronomium 25, 11 / Einheitsübersetzung)
Gott
ist sauer auf David, weil dieser einen Mann erschlug und dessen Frau
schändete. Auge um Auge, denkt sich Gott und hat die passende Strafe
parat: "Siehe, ich will
Unheil über
dich kommen lassen (...) und will deine Frauen nehmen vor deinen Augen
und will sie deinem Nächsten geben, dass er bei ihnen liegen soll vor
der lichten Sonne. Denn du hast's heimlich getan, ich aber will dies
tun vor ganz Israel und im Licht der Sonne." (2. Samuel
12, 11-12)
So
ist das mit den Frauen: Nie lassen sie sich was sagen, nie lesen sie
ihren Ehemännern jeden Wunsch von den Augen ab und nie halten sie sich
an Gottes Rollenverteilung (vgl. 1. Mose 3, 16). So auch das Weib eines
Leviten, der im Gebirge Ephraim wohnt. Das Mädel, das er sich als
"Nebenfrau" (neben wieviel anderen Frauen? - kleiner Scherz) in
Bethlehem besorgte, hat irgendwie keinen Bock mehr auf ihn: "Und
als sie über ihn erzürnt war, lief sie sie von ihm fort zu ihres Vaters
Hause nach Bethlehem in Juda und war dort vier Monate lang."
(Richter 19, 2) Nach vier Monaten fällt ihm auf, dass irgendetwas
fehlt. Was könnte das sein... hmm... Bingo: Die Frau aus Bethlehem.
Also schnell den Esel gesattelt, ein paar Blumen mitgenommen und los
geht die Reise, um das Mädchen zurückzuholen. Der Vater, sichtlich von
seiner Tochter genervt, erwartet ihn schon mit offenen Armen und nimmt
ihn als seinen Gast auf. Nach ein paar Tagen nimmt der Levite
schließlich seine "Nebenfrau" mit und macht sich auf den Weg. Schnell
wird es dunkel und er beschließt in Gibea zu nächtigen, wo er von einem
alten Mann aufgenommen wird. Die örtlichen Sexualstraftäter scheinen
sein Ankommen bemerkt zu haben, wollen aber nicht seine "Nebenfrau",
sondern ihn selber haben. Schnell ist das Haus des Gastgebers vom
perversen Pöbel umstellt. "Gib
den Mann heraus, der in dein Haus gekommen ist, dass wir uns über ihn
hermachen." (Richter 19, 22) Ein männlicher Gast darf
nicht besprungen werden; das ist "großes Unrecht!" Also muss eine
Lösung her: "Siehe,
ich habe eine Tochter, noch eine Jungfrau, und dieser hat eine
Nebenfrau, die will ich euch herausbringen. Die könnt ihr schänden und
mit ihnen tun, was euch gefällt, aber an diesem Mann tut nicht solch
eine Schandtat!" (Richter 19, 24) Aber die Perversen
wollen
heute keine Frauen, sondern lieber einen knackigen Männerhintern und
machen weiter Randale. Bevor die noch meinen Hintern entjungfern, muss
meine Frau ran, denkt sich der Levite. Vielleicht geben die dann Ruhe: "Da
fasste der Mann seine Nebenfrau und brachte sie zu ihnen hinaus. Die
machten sich über sie her und trieben ihren Mutwillen mit ihr die ganze
Nacht bis an den Morgen." (Richter 19, 25) Der Levite
nimmt dann
am nächsten Morgen den Körper seiner Nebenfrau mit nach Hause. Und dort
hat er eine geniale Idee: "Als
er
nun heimkam nahm er ein Messer, fasste seine Nebenfrau und zerstückelte
sie Glied für Glied in zwölf Stücke und sandte sie in das ganze Gebiet
Israels." (Richter 19, 29) Dieses Weichei von einem
Leviten, das
sich vorher hinter seiner Nebenfrau versteckt hat, will mit dieser
Aktion das ganze Volk Israels aufrufen, Krieg gegen die Benjaminiter zu
führen und die Stadt Gibea auszulöschen. Natürlich fragen die
Israeliten vorher Gott um Rat, welcher ihnen befiehlt in den Krieg zu
ziehen - allerdings kein Sterbenswörtchen über den feigen Leviten
verliert, der indirekt seine Nebenfrau umgebracht hat, indem er sie
"vorschickte".
Weil ein Levite zu feige
war sich selbst zu
verteidigen und seine Frau perversen Triebtätern überlies, haben alle
Stämme Israels auf einer Versammlung in der Stadt Mizpa beschlossen den
Stamm "Benjamin" zu vernichten. Ein Stamm wollte aber nicht mitkämpfen
und so wurde selbiger kurzfristig auch noch schnell platt gemacht: "Da
sandte die Gemeinde zwölftausend streitbare Männer dorthin und gebot
ihnen: Geht hin und schlagt mit der Schärfe des Schwerts die Bürger von
Jabesch in Gilead mit Weib und Kind. (...) Und sie fanden bei den
Bürgern von Jabesch in Gilead vierhundert Mädchen, die Jungfrauen waren
(...) Die brachten sie ins Lager nach Silo, das da liegt im Lande
Kanaan." (Richter 21, 10 ff.) Nachdem mit Hilfe des Herrn
alle
vernichtet waren, zeigten sie plötzlich Reue. Immerhin haben sie einen
ihrer eigenen Stämme vernichtet. Aber halt: Nicht ganz. Ein paar
verkrüppelte Kriegsveteranen haben ja das Gemetzel überlebt und um den
Stamm zu erhalten brauchen sie ja keine Arme oder Beine, sondern nur
ein funktionierendes Fortpflanzungsorgan zwischen den Lenden. Weil das
ganze Theater aber erst mit einer Frau anfing, erschlugen die
Israeliten alle Frauen der Benjaminiter - sozusagen ausgleichende
Gerechtigkeit. Nun ist aber keine Frau mehr da, die für den Stamm
Benjamin Nachfahren gebären kann, schließlich mussten die Stämme
Israels dem Herrn schwören keine ihrer Frauen an den Stamm Benjamin
hinzugeben. "(...) denn
die Kinder Israel haben geschworen und gesagt: Verflucht sei, wer den
Benjaminitern Frauen gibt!" (Richter
21, 18) So ein Glück, dass sich die Männer von Jabesch in Gilead vor
dem Krieg gedrückt hatten und somit auch Gott nicht schworen konnten,
keine ihrer Frauen mit den Benjaminitern zu verheiraten. Nun kann man
die geraubten Jungfrauen aus Silo holen und sie mit den Benjaminitern
vermählen.
Frauen haben gefälligst
ihren Männern zu gehorchen: "Ich
lasse euch aber wissen, dass Christus ist eines jeglichen Mannes Haupt;
der Mann aber ist des Weibes Haupt (...)."
(1. Korinther 11, 3) Christen, die oft den muslimischen Glauben
kritisieren wissen scheinbar nicht, dass christliche Frauen sich auch
verhüllen müssen. Zumindest wenn sie beten: "Eine
Frau aber, die da betet oder weissagt mit unbedecktem Haupt, die
schändet ihr Haupt (...). Will sie sich nicht bedecken, so schneide man
ihr auch das Haar ab." (1. Korinther 11, 5 ff.) Im Neuen
Testament steht es ganz klar: "Der
Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und
Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz." (1.
Korinther 11, 7)
"Wie
in allen Gemeinden der Heiligen lasset die Frauen schweigen in der
Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, dass sie reden,
sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt." (1.
Korinther 14, 34) Falls eine Frau Fragen hat, soll sie gefälligst ihren
Mann fragen, aber die Gemeinde nicht nerven: "Es steht der Frau übel an, in
der Gemeinde zu reden. Oder ist von euch das Wort Gottes ausgegangen?"
(1. Korinther 14, 35-36)
Paulus erklärt es in
seinem Brief an die Epheser noch einmal genau: "Die
Frauen seien untertan ihren Männern als dem Herrn. Denn der Mann ist
des Weibes Haupt, gleichwie auch Christus das Haupt ist der Gemeinde,
die er als seinen Leib erlöst hat. Aber wie nun die Gemeinde ist
Christus untertan, so seien es auch die Frauen ihren Männern in allen
Dingen." (Epheser 5, 22-24) Amen!
"Eine
Frau lerne in der Stille
mit aller Unterordnung." (1. Timotheus 2, 11) Außerdem
dürfen Frauen nicht unterrichten: "Einer
Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre, auch nicht, dass sie sich über
den Mann erhebe, sondern sie sei stille."
(1. Timotheus 2, 12) Soso. Also liebe Ordensschwestern und
Religionslehrerinnen... Ihr dürft überhaupt nicht unterrichten! Wusstet
ihr das nicht?
"Desgleichen
sollt ihr Frauen
euren Männern untertan sein (...)."
(1. Petrus 3, 1) Immer das gleiche. Wen wundert es da noch, dass die
katholische Kirche keine Priesterinnen wünscht? Wer es immer noch nicht
verstanden hat, der lese den Brief an die Kolosser: "Ihr Frauen, ordnet euch euren
Männern unter, wie es sich im Herrn geziemt." (Kolosser 3,
18 / Einheitsübersetzung)
Von wegen Toleranz...Wer andere Götter
anbetet, ist sowieso verdammt. Aber wer auch noch andere dazu verführen
will, kriegt ernste Probleme: "Wenn
dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter
oder deine Frau (...) oder dein Freund (...) heimlich überreden würde
und sagen: Lass uns hingehen und andern Göttern dienen (...), so
willige nicht ein und gehorche ihm nicht. (...) Deine Hand soll die
erste wider ihn sein, ihn zu töten, und danach die Hand des ganzen
Volks. Man soll ihn zu Tode steinigen (...)." (5. Mose 13,
7-10) oder "Wenn
in deiner Mitte (...) ein Mann - oder auch eine Frau - lebt, der tut,
was in den Augen des Herrn, deines Gottes, böse ist, (...) anderen
Göttern dient und sich vor ihnen niederwirft (...) dann sollst du
diesen Mann oder diese Frau, die den Frevel begangen haben, (...) zu
einem deiner Stadttore führen und steinigen und sie sollen sterben."
(Deuteronomium 15, 2-5 / Einheitsübersetzung)
Ein Christ darf weder
nett noch gastfreundlich zu einem Atheisten/Andersgläubigen sein: "Wer
weitergeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht
(...). So jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, den nehmet
nicht ins Haus und grüßet ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der macht
sich teilhaftig seiner bösen Werke." (2. Brief d.
Johannes, 9 ff.)
Paulus, ein Apostel
Jesu, schreibt hier Titus was er von Andersgläubigen hält: "Denn
es sind viel Freche, unnütze Schwätzer und Verführer (...) welchen man
muss das Maul stopfen, die da ganze Häuser verkehren und lehren, was
nicht taugt, um schändlichen Gewinnes willen." (Titus
1,10-11)
Jesus bekräftigt die von Jahwe erlassenen GesetzDie
Christen sehen es gar nicht gern, wenn man sie auf die teilweise
unmenschlichen Gebote von Jahwe und dessen Propheten verweist, die
unter anderem die Hexenverbrennungen und die Gewalt gegen
Andersgläubige verharmlosen - ja sogar rechtfertigen können. Das Alte
Testament sei, so die Christen, lediglich der geschichtliche
Hintergrund für das eigentliche Gesetz, welches durch Jesus Christus
begründet wird. Die unmenschlichen Gebote des Alten Testaments hätten
demnach keinerlei Bedeutung. Im Neuen Testament bekräftigt Jesus aber
die vorangegangene Propheten und Gebote: "Ihr
sollt nicht wähnen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die
Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu
erfüllen. Denn ich sage euch wahrlich: Bis dass Himmel und Erde
vergehe, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen
vom Gesetz, bis dass es alles geschehe." (Matthäus 5,
17-18) Die
Gesetze der Propheten haben also nach wie vor Gültigkeit. Mehr noch:
Die Gesetze sind perfekt und man muss sich genau daran halten: "Wer nun
eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der
wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der
wird groß heißen im Himmelreich." (Matthäus 5, 19) Zur Not hat das Neue
Testament ja auch einiges zu bieten, wie ich gezeigt habe.
Was viele Christen scheinbar nicht wissen...Die Moslems essen kein
Schweinefleisch. Auch für Christen gibt es Ernährungsvorschriften: "Von Rind, Schaf oder Ziege
dürft ihr keinerlei Fett essen."
(Levitikus 7, 23-24 / Einheitsübersetzung) Also für den bibeltreuen
Christen gilt: Kein Rind- und Ziegenfleisch oder Schafsmilch
konsumieren. Denn Fett in tierischen Produkten lässt sich wohl kaum
vermeiden. Blutwurst ist wohl auch tabu: "Wo
immer ihr wohnt, dürft ihr kein Blut genießen, weder von Vögeln, noch
vom Vieh. Wer Blut genießt, soll aus seinen Stammesgenossen ausgemerzt
werden." (Levitikus 7, 26-17 / Einheitsübersetzung)
Außerdem noch folgende Gesetze: "Jedoch
dürft ihr von den Tieren (...) Folgende nicht essen: Ihr sollt für
unrein halten das Kamel, (...) den Klippdachs, (...) den Hasen, (...)
das Wildschwein, (...). Ihr dürft von ihrem Fleisch nicht essen und ihr
Aas nicht berühren (...). (...) alles Kleingetier des Wassers und alle
Lebewesen, die im Wasser leben und keine Flossen oder Schuppen haben,
seien euch abscheulich." (Levitikus 11, 1-12 /
Einheitsübersetzung) Dazu zählen ja auch die Krebse. Christen dürften
demnach kein Hummer- oder Krebsfleisch essen.
Recht amüsiert
war ich über eine (jugendliche) evangelikale Christin, die dem
geneigten Zuschauer erklärte, warum es besser sei sich als Frau zu
verhüllen. Denn man müsse die Männer ja nicht "unnötig reizen". Die
Dame trug eine Jeanshose. Fanatische Christinnen, die Hosen tragen...
Sehr interessant, sagt doch die Lutherbibel: "Eine
Frau soll nicht Männersachen tragen und ein Mann soll nicht
Frauenkleider anziehen; denn wer das tut, der ist dem Herrn, deinem
Gott, ein Greuel." (5. Mose 22, 5)
Das Maultier ist
nicht gottgefällig. Ebenso der Maulesel nicht. Gute Christen dürfen die
Vermischung zweier Arten niemals zulassen, weder bei Tieren, noch bei
Pflanzen: "Unter deinem
Vieh sollst
du nicht zwei Tiere verschiedener Art sich begatten lassen. Dein Feld
sollst du nicht mit zweierlei Arten besäen. Du sollst kein aus
zweierlei Fäden gewebtes Kleid anlegen." (Levitikus 19,19
/
Einheitsübersetzung) Ob fanatische Christen wirklich darauf achten nur
Klamotten zu tragen, die nicht aus zwei unterschiedlichen Materialien
gefertigt wurden?
LustigesGottes Wege sind
unergründlich? Von wegen. Diese Bibelstelle erklärt die
Stimmungsschwankungen des Herrn: "Wenn
ihr (...) dem Herrn Feueropfer darbringen wollt von Rindern oder von
Schafen (...) um dem Herrn einen lieblichen Geruch zu bereiten, dann
soll, wer nun seine Gabe dem Herrn opfern will, als Speiseopfer ein
Zehntel feinstes Mehl dazutun, vermengt mit einer viertel Kanne Öl, und
als Trankopfer auch eine viertel Kanne Wein zu dem Brandopfer (...).
Das sollst du dem Herrn zum lieblichen Geruch opfern." (4.
Mose 15, 3 ff.) Das Gemisch haut bestimmt voll rein.
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